Schätze auf Postkartenformat – Die Kunstpioniere am Werk

Postkarten gibt es offiziell seit 1870 und wurden kurze Zeit später von Künstler:innen entdeckt für kleine Skizzen, die sie als Information, aber auch zur Eigenwerbung nutzten. Im Altonaer Museum gibt es mit rund 1,75 Millionen Bildpostkarten eine der weltweit größten Sammlungen.  Ein Teil der selbstgestalteten – von Kirchner bis Beuys – ist aktuell im Altonaer Museum in der Ausstellung ‚Vistapoints‘ zu bewundern.

Die Elbschule wurde als eine von zehn Schulen für das Kunstpionierprojekt ausgewählt.  Kunstpädagogin Christin Hubert sowie Klassenlehrerin Theresa Boyer leiten das Projekt. Die Schüler:innen der Klasse 9a nehmen als „Kunstpioniere“ an diesem Projekt teil und durften die Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung ‚Vistapoints‘ aktiv mitgestalten.

Sie gestalteten 130 eigene – halbfertige – Werke in Postkartenformat, die sie bei der Eröffnung der Ausstellung im Altonaer Museum den Besucher:innen aushändigten. Diese wurden aufgefordert, die Hälften der Karten entweder vor Ort zu ergänzen oder zu Hause, um sie nach Fertigstellung zurück ans Museum zu schicken.

„Wir machen zusammen Postkartenkunst. Wir wollen mit Kunst kommunizieren, nicht mit Worten. Alles ist erlaubt: Schreiben, zeichnen, kleben, malen. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!“, erklärten die Schülerin Julia Felten und der Schüler Harun Koca auf der Bühne dem Publikum in DGS und LBG.  Anschließend konnten die Besucher:innen an einem Tisch ihre Karten fertigstellen und Fragen an die Kunstpioniere stellen.

Die Kunstpioniere freuen sich schon auf die kommenden Projekttage, in denen sie gemeinsam mit Fotografin Kristine Thiemann an ihren eigenen Projekten mit gesammelten Ideen aus der Ausstellung ‚Vistapoints‘ arbeiten können. Diese werden sie dann in ihrer eigenen Ausstellung im Rahmen von ‚Vistapoints‘ präsentieren. All diese Schätze können am 04.05 und 05.05.2023 im Altonaer Museum bewundert werden.

Katharina von Puttkamer